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Wissenschaftliches Konzept

Die Errungenschaften durch digitale Techniken wie die hohe Flexibilität wird aktuell sowohl negativ als ständige Erreichbarkeit und Entgrenzung von Arbeit als auch positiv als Zeitsouveränität mit neuen Freiheiten und Möglichkeiten für den Menschen wahrgenommen und charakterisiert.
Fast unbeachtet ist bislang, dass die technischen Entwicklungen auch aktive Gestaltungsmöglichkeiten für eine moderne und erwachsene Form des digitalen Lebens und Arbeiten eröffnen. Es existieren Studien zur Reife und den möglichen Folgen der Digitalisierung von Prozessen. Es lässt sich jedoch kein eindeutiger Trend bzgl. Beschäftigungseffekten feststellen. D.h. es sind nicht die technischen Innovationen, die deterministisch eine bestimmte Richtung und Ausformung des digitalen Wandels erzwingen sondern vielmehr zeichnet sich eine Pluralität und Gestaltbarkeit zukünftiger (Arbeits)Welten ab.

Mehr Verantwortung und Autonomie, weniger belastende und gesundheitsgefährdende Arbeit, mehr und bessere Lernmöglichkeiten, eine bessere Integration der Arbeit in das ganze Leben könnten auch möglich werden, wenn rechtzeitig die Handlungsoptionen und deren mögliche Auswirkungen erprobt, evaluiert und aufgearbeitet dargestellt werden.

In interdisziplinären Teams arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Paderborn und Bielefeld, in der Startphase bereits aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Elektrotechnik, Informatik, Psychologie und Soziologie zusammen. Diese interdisziplinäre Arbeit ermöglicht einen neuen Zugang zur Erforschung der Gestaltungsmöglichkeiten einer digitalen Zukunft. Diese enge Kooperation von jeweiligen Fachexperten ermöglicht eine umfassende Erforschung der verschiedenen Komponenten sozio-technischer Systeme nicht zuletzt im Hinblick auf jeweilige Gestaltungsmöglichkeiten - jedoch gerade eben nicht isoliert für einzelne Aspekte, sondern in den jeweiligen systemischen Zusammenhängen.

Die Universität der Informationsgesellschaft