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Der erfolgreiche Konferenzvortrag: Präsentation, Sprache, Performance

„Meine Damen und Herren, ich fasse mich kurz“ – kein Satz ruft mehr Entsetzen im Auditorium hervor. Wenn der Redner dann noch monoton in sein Manuskript murmelt und im Hintergrund der gesamte Vortragstext in einer Powerpoint-Präsentation zum Mitlesen mitläuft, fragen sich die Zuhörer*innen, warum man sie nicht in Ruhe den Text lesen lässt.

Dies Beispiel mag überzogen klingen; wahr ist es dennoch. Dabei ist der akademische Vortrag ein zentraler Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit und Kommunikation, ist unerlässliches Mittel für Wissenschaftler, sich und ihre Forschung in der akademischen Community bekannt zu machen, Interesse zu generieren, mit Kollegen zu netzwerken. Kurz: er ist Teil unseres Handwerks. In diesem zweitägigen Workshop vermittele ich dies Handwerk, erläutere pragmatisch und interaktiv Strategien und Techniken für selbstbewusste, kompetente und erfolgreiche Fachvorträge auf Konferenzen, in Meetings und bei Projektpräsentationen.

Am ersten Tag geht es zunächst um das individuelle Vortragsprofil (Persönlichkeit und Präsentationsstil) und die verschiedenen Veranstaltungen, bei denen akademische Vorträge gehalten werden (Konferenz, Meeting, Treffen der Forschergruppe, Vorlesung). Danach behandeln wir ausführlich und interaktiv die Bausteine eines Vortrags: den sprachlichen Code (z.B. Wissenschaftssprache), die Körpersprache, die Stimme, die Mediennutzung und verschiedene Performanzstrategien.

Am zweiten Tag setzen wir das Gelernte spielerisch um: Gemeinsam gestalten wir eine Bonsai-Konferenz, bei der sich alle Teilnehmer*innen einen Kurzvortrag (gern zu einem aktuellen Projekt) erarbeiten, der dann präsentiert und kommentiert wird. Dabei werden auch Fertigkeiten für Diskussionen und Debatten auf Konferenzen eingeübt. 

Am Ende des Workshops werden die Teilnehmer*innen nicht nur mit ihrem Vortragsprofil, mit den Anforderungen eines Vortrags und seinen grundlegenden Bausteinen vertraut sein. Sie werden sie auch in der Workshopgruppe aktiv eingeübt haben. Sie sind somit in der Lage, diese Fertigkeiten in neuen Situationen anzuwenden und haben nun in der Darstellung ihrer Forschung und ihrer akademischen Persönlichkeit einen karrierefördernden Trumpf, in der Wissenschaft und darüber hinaus.

Die Universität der Informationsgesellschaft